Ortsteil Kunnersdorf

Geschichte des Ortes

 

1319 war die erste Urkundliche Erwähnung von Kunnersdorf als " Cunraczdorf ".

1714 wird das erste Mal Urkundlich erwähnt, dass Kalkstein abgebaut wird, welches zu Schaffung von Arbeitsplätzen führt, was zusammen mit der Nähe zu Görlitz einem Wirtschaftlichen Aufschwung bringt.

1791 wird die Kirche in ihrer jetzigen Gestalt fertig gestellt.

Für den Bau des Görlitzer Neißeviaduktes wird zwischen 1846 und 47 Granit vom Limasberg abgebaut, was der Wirtschaft wieder einen leichten Aufschwung gab.

Charlottenhof wird  1850 gegründet, um als Vorwerk des Kunnersdorfer Rittergutes zudienen.

Die Windmühle auf dem Kapellenberg brennt im Jahre 1865 ab und wird nicht wieder aufgebaut.

1898 wird die Freiwilligen Feuerwehr Kunnersdorf – Siebenhufen gegründet.

1908 wird der Gesamtschulverband mit den Orten Kunnersdorf, Liebstein, Siebenhufen, Charlottenhof, Emmrichswalde, Torga gegründet.

1912 beginnt die Elektrifizierung von Kunnersdorf.

Die „Neue Schule“ am Lindenweg Nr. 1 wird 1919 eingeweiht.

Der Kunnersdorfer Turnverein wird 1920 gegründet.

1921 wird ein neues Glockengeläut, bestehend aus mittlerer und großer Glocke, eingeweiht,

weil die Vorgänger im 1. Weltkrieg abgeliefert werden mussten.

Auf Grund von Räumungsanordnungen flüchten die Kunnersdorfer in Trecks am 18.Februar, 16. April und 6. Mai vor der Roten Armee und im selben Jahr kommt es zur Enteignung der Rittergutsbesitzer von Kunnersdorf und Liebstein und je eines landwirtschaftlichen Betriebes in Kunnersdorf und Siebenhufen. Durch die darauf folgende Bodenreform erfolgt die Übergabe der enteigneten Flächen u.a. an Umsiedler, landarme und landlose Bauern.

1946 wird die "Vereinigten Kalkwerke Ludwigsdorf-Kunnersdorf“ gegründet.

Siebenhufen wird 1949 nach Kunnersdorf eingemeindet, 1950 folgt Liebstein.

1951 wird der Kindergarten im Oberdorf Nr. 24 eröffnet.

Aus dem Kunnersdorfer Schloss wird 1953 ein Schulgebäude und am 17. Juni protestieren Einwohner gegen den Staat im Gerichtskretscham.

1955 und 1959 werden die LPG Typ III " Einigkeit " Kunnersdorf und BSG " Traktor " Kunnersdorf gegründet.

1959 wird ein neues Glockengeläut, bestehend aus mittlerer und großer Glocke, eingeweiht,

weil die Vorgänger im 2. Weltkrieg abgeliefert werden mussten.

1960 werden die LPG Typ I Am Geiersberg", "Birkengrund", "Auf der Höhe", 

"Morgenröte" und "Am Limasberg" gegründet und 1967 werden diese zu LPG des Typs III

1978 finden die „Tage des Sports“ zum ersten Mal statt.

Aufgrund des Schulneubaus 1984 in Ebersbach wird der Schulbetrieb in Kunnersdorf eingestellt.

Das Kalkwerk in Kunnersdorf stellt 1988 seine Produktion ein.

Nach der Wende wird aus der BSG "Traktor" Kunnersdorf der TSV Kunnersdorf e.V..

Die LPG "Einigkeit" wird 1991 aufgelöst und am ehemaligen Kalkwerk wird eine Mülldeponie errichtet.

1994 wird die Gemeinde Schöpstal gegründet.

1994 wird der Bahnhof Charlottenhof geschlossen.

Zwischen 1995 und 1998 entsteht an der Liebsteiner Straße ein Wohngebiet.

1996 beginnt der Bau der Autobahn A4 und die Freigabe des Abschnittes 1997.

Kunnersdorf ist 1997 vollständig ans Telefon- und Trinkwassernetz angeschlossen.

1999 wird das Soldatendenkmal des 2. Weltkrieges an der Kirche eingeweiht.

Im Südosten von Kunnersdorf werden 2000 4 Windräder In Betrieb genommen und es gelten neue Straßenbezeichnungen und Hausnummern.

Kunnersdorf wird 2001 ins Sächsische Dorfentwicklungsprogramm aufgenommen.

Der Kirchplatz wird 2005 saniert und Neu gestaltet.

2006 wird die Kreuzung „Kunnersdorfer Senke“ erneuert und mit dem Bau der Staatsstraße S127 in Richtung Zodel begonnen.

Die Abwassersanierung wird 2008 fertig gestellt.

Maibaum vor dem Gerichtskretscham Kunnersdorf
Kleiner Felsbrunnen vor dem Gerichtskretscham
Schlosspark in Kunnersdorf
Schloss in Kunnersdorf