
Geschichte des Ortes
Erstmalige Erwähnung des Ortes 1282 als "Gerwikesdorff " in einer Urkunde, in welcher
Beatrix von Brandenburg 2 Hufen Land zur Nutzung für das Neißehospital kauft.
Girbigsdorf wird 1415 von den Gemeinden Königshain, Hilbersdorf und Arnsdorf verklagt, wegen Instandhaltung einer Brücke über einen Bach (Erlichtbach zwischen Königshain und Girbigsdorf).
1427 wird zum ersten Mal ein gewisser Peter Seyfried erwähnt, dessen Familie besitzen das Gerichtskretscham, welcher Truppen gegen die Hussiten aufstellt.
1500 wird der Bauernsohn Franz Burkhard geboren, welcher später Erzbischöflicher
Kanzler in Köln und geheimer Rat des Herzogs von Bayern wird.
Rosenfeld entsteht laut einer Urkunde 1536.
Die Ebersbacher Grundherren Hans und Franz von Bischofswerder werden 1543 vom Rat der Stadt Görlitz beim König in Prag verklagt wegen der Instandhaltung einer Brücke in Girbigsdorf ( Brücke in Richtung Görlitz ).
Der erste adlige Besitzer des Gutes Obergirbigsdorf ist 1571 Jacob von Schachmann.
Nach dem dreißigjährigen Krieg bilden sich in Girbigsdorf fünf Herrschaftsbereiche heraus.
In einem Duell 1666 an der Stadtgrenze(hinter der Bahnbrücke in Schlauroth) wird Abraham Ernst von Salza von Adolph Ernst von Schachmann erschossen.
Ein französisches Feldlager wurde in der Nacht vom 30.zum 31.August 1813 von preußischen Ulanen auf dem Hofe Mittelgirbigsdorf III (Schustergut) angegriffen, dabei werden 30 Gefangene gemacht, 1 Kanone und 100 Pferde erbeutet.
1819 wird die Aufhebung Erbuntertänigkeit in Girbigsdorf verkündet.
Das Gerichtskretscham brennt 1870 ab wird nicht wieder aufgebaut.
Die Freiwilligen Feuerwehr wird 1897 gegründet.
1901 wird der Steigerturm der FFw eingeweiht.
Die Dorfstraße wird 1910 gebaut.
1911 wird der Güterbahnhof Schlauroth eingemeindet und Girbigsdorf reicht damit bis zur Hauptstraße nach Rauschwalde.
1912 wird Girbigsdorf elektrifiziert.
1925 wird der Flugplatz eingeweiht.
1928 werden die Gutsbezirke eingemeindet und damit durchgängige Hausnummern eingeführt.
1930 landet zum ersten Mal das Luftschiff " Graf Zeppelin " auf dem Flugplatz.
Am 17. Februar 1945 wird ein Räumungsbefehl für alle Einwohner angeordnet und im Herbst des gleichen Jahres wird eine Bodenreform durchgeführt.
1952 wird die erste LPG gegründet, die LPG „Ernst Thälmann“ und in der Grünen Aue werden drei Klassenzimmer eingerichtet und dient als Schule.
1954 wird der Kindergarten eröffnet.
1960 wird die GPG gegründet, die Gärtnerische Produktionsgenossenschaft.
1963 werden die ersten Dorffestspiele durchgeführt.
1967 wird die Freilichtbühne erbaut.
1968 wird die die alte Schöpsbrücke abgerissen.
Die LPG Girbigsdorf und die LPG Ebersbach werden 1970 zur LPG "Ernst Thälmann" Ebersbach/Girbigsdorf zusammengeschlossen.
1974 wird ein Garagenkomplex auf dem ehemaligen Flugplatz errichtet.
1978 wird die Dorfbeleuchtung fertig gestellt.
1982 finden die 700 Jahrfeiern des Orts statt.
1989 wird ein neuer Kindergarten errichtet.
1991 wird die Zentrale Trinkwasserleitung erweitert.
1992 beginnt der Bau der Abwasserleitung.
Der Bau des Wohnparks "Kleine Seite" beginnt 1993.
1994 wird die Gemeinde Schöpstal gegründet.
Die Umgehungsstrasse beim Flugplatz wird 1995 freigegeben.
1997 wird der Heimatverein gegründet.
1999 gibt es große Gebietsabtretungen nach Görlitz, die Gesamte Fläche östlich der Ortsumgehungsstraße B6 inklusive Flugplatz bis Anfang Wohnbebauung Girbigsdorf
und bis Gemarkungsgrenze Markersdorf (430 Hektar Abtretungsfläche mit
47 Einwohnern und 95 Betrieben und Gewerbetreibenden mit 1058 Beschäftigten) und es gelten neue Straßenbezeichnungen und Hausnummern.
2001 wird zum grossteil die Abwassererschließung abgeschlossen.
2002 findet am 22.3. die Übergabe der Neugebauten Brücke in Girbigsdorf statt.
2004 wird die Schöpsbrücke an der Sandschänke erneuert.
2006 wird die Bundesstraße S125 in Richtung Holtendorf saniert.
2008 wird die Kreuzung S125 zum Flugplatz saniert.



