Ortsteil Ebersbach
Geschichte des Ortes
- 1285 wird Ebersbach erstmals als " Epirspach " erwähnt.
- 1392 flüchtet der Herzog Johann von Görlitz ins königliche Jagdhaus (heutiges Schloss) als er aus der Stadt vertrieben wird. Der Besitz geht an die Herrschaft derer von Bischofswerder 1420 über.
- 1443 wird die Kirche der Heiligen Barbara geweiht.
- 1474 wird die noch heute erhaltene große Glocke gegossen.
- 1584 übernimmt der Hiob von Salza die Grundherrschaft über Ebersbach, dadurch wird in den Folgejahren die Kirche vergrößert, der Turm erhöht und das Schloss umgebaut.
- 1591 wird der Taufstein in der Kirche von der Herrschaft gegründet.
- 1766 gibt nach mehreren Wolkenbrüchen in der Umgebung eine Flutkatastrophe indessen Folge 22 Häuser vernichtet werden. Ein Gedenkstein an der Brücke im Mitteldorf zeigt die Höhe der Flut an.
- 1824 wird ein neues Schulhaus neben der Kirche eingeweiht.
- 1845 wird der Westflügel des Schlosses abgerissen.
- Die Kreisbahn wird 1905 in Betrieb genommen.
- 1910 wird die Dorfstraße gebaut und die Freiwilligen Feuerwehr gegründet.
- 1911 wird der Ort elektrifiziert.
- 1913 wird ein neues Schulgebäude an der Ortsgrenze Ebersbach – Girbigsdorf eingeweiht.
- Die kleine Glocke " Die Trostglocke " wird 1920 in die Kirche eingebaut, weil 44 Soldaten von Girbigsdorf und Ebersbach im ersten Weltkrieg ihr Leben verloren.
- 1945 wird die Eisenbahnbrücke zerstört.
- 1946 wird der evangelische Kindergarten eingeweiht und alle Brücken werden wieder für den Verkehr freigegeben.
- 1950 kommt die große Glocke aus einem Lager bei Hamburg wieder.
- 1952 wird die Schule zu einer achtklassigen Schule umgewandelt.
- 1954 wird die LPG "Neue Heimat" gegründet.
- 1969 werden alle LPGs vereinigt und zu einer Genossenschaft der LPG Typ III.
- Das alte Schulgebäude wird 1975 abgerissen.
- An der Grundschule werden 1977 Fachräume für Physik und Chemie angebaut und übergeben.
- 1979 wird eine staatliche Zahnarztpraxis und 1982 eine staatliche Arztpraxis errichtet.
- 1984 wird ein neues Schulgebäude, die spätere Mittelschule, eingeweiht und 1988 wird die Sporthalle eingeweiht.
- Zwischen 1991 und 1993 werden das Wohngebiet West und die Industriegebiete 1.1. und 1.2. und 1.3. an der B 115 erschlossen. Ebenfalls zwischen 1991 und 1993 wird die Verbindungsstraße zwischen S125 und B115 mit Ampelkreuzung neu gebaut.
- 1991 und 1992 wird der Bereich Kleine Seite erschlossen und es wird eine Trinkwasserleitung von Görlitz über das Gewerbegebiet gebaut.
- 1992 werden die Grund- und die Mittelschule, nach der Schulreform, eingeweiht.
- Zwischen 1992 und 1993 wird der erste Bauabschnitt für die Trinkwassererschließung parallel mit dem des Abwassers durchgeführt.
- 1993 wird die Kreisbahn stillgelegt und das neue Dachziegelwerk in Betrieb genommen.
- 1994 wird die Gemeinde Schöpstal gegründet und Dieter Straube wird der erste Bürgermeister.
- 1994 wird das neue dörfliche Zentrum in Ebersbach eröffnet.
- 1994 wird die Straßenumgehung zwischen B6 und B115 für den Verkehr freigegeben.
- Der zweite Bauabschnitt der Trinkwassererschließung wird zwischen 1995 und 1996 in Ebersbach abgeschlossen.
- Zwischen 1995 und 1997 wird das Industriegebiet 1.4. (Görlitz Fleece GmbH) erschlossen.
- 1995 wird der Verwaltungsverbandes "Weißer Schöps/Neiße" gegründet. Die Mitgliedsgemeinden sind Kodersdorf, Horka, Neißeaue, Schöpstal. Der Sitz ist in Kodersdorf.
- In Ebersbach gelten ab 1999 neue Straßenbezeichnungen und Hausnummern, das Soldatendenkmal des 2. Weltkrieges wird eingeweiht und die Trinkwassererschließung ist mit Ende des dritten Bauabschnittes abgeschlossen.
- 2001 wird Bernd Kalkbrenner Bürgermeister der Gemeinde Schöpstal.
- Ebenfalls 2001 wird die Brücke an der S125 über den Mühlgraben bei der Niedermühle erneuert und das neue Feuerwehrgerätehaus in Ebersbach wird eingeweiht.
- Die Abwassererschließung ist am 31.12. des Jahres 2001 abgeschlossen.
- Das Wasserschloss wird 2004 saniert.
- Die ehemalige Mittelschule wird 2006 Um- und Ausgebaut zur Grundschule mit Ganztagsangebot.
- 2008 wird Bernd Kalkbrenner wieder Bürgermeister der Gemeinde Schöpstal und die ehemalige Kreisbahnstrecke zwischen Görlitz und Königshain wird zum Radweg ausgebaut.